Internationale Reisehinweise geben für keine Region des Irak eine Sicherheitsgarantie. Während offizielle Warnungen vor allem bewaffnete Konflikte, Entführungen und Terrorismus hervorheben, kommt es an belebten Orten auch zu Diebstählen und Taschendiebstahl. Das Risiko steigt bei großen religiösen Feierlichkeiten wie der Arbaeen-Wallfahrt in Kerbela und Nadschaf sowie auf Märkten und an Verkehrsknotenpunkten.
So schützen Sie sich und Ihre Wertsachen:
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Bargeld unauffällig aufbewahren. Im Irak zahlt man überwiegend mit Bargeld. Tragen Sie nur die für den Tag nötigen Dinar in einer vorderen Tasche oder in einer fest am Oberkörper anliegenden Tasche. Bewahren Sie größere Beträge im Hotelsafe auf.
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Reisedokumente sichern. Nach irakischem Recht müssen Sie ein Original-Lichtbilddokument wie Ihren Reisepass bei Kontrollstellen im Zentralirak und in der Region Kurdistan mitführen. Bewahren Sie digitale Kopien und Papierausdrucke getrennt vom Original auf. Bei Diebstahl des Passes verlangt das Gesetz eine Anzeige bei der Polizei und eine Veröffentlichung in zwei lokalen Zeitungen, bevor eine Ausreisegenehmigung erteilt wird.
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Regionale Unterschiede beachten. In der Region Kurdistan ist die Straßenkriminalität geringer als in dichten Vierteln von Bagdad oder Basra. Wachsamkeit bleibt auf den Basaren in Erbil und Sulaimaniyya dennoch notwendig.
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Vorsicht bei Wegen und Transport. Meiden Sie nachts unbeleuchtete Straßen. Nutzen Sie Hoteltransfers oder Fahrdienst-Apps statt unregistrierter Taxis auf der Straße. Alleinreisende Frauen sollten Taschen in Menschenmengen eng am Körper halten. Da für LGBTQ+-Reisende erhebliche rechtliche Risiken bestehen, ist auch der Schutz von Smartphones und privaten Daten eine wichtige Vorsichtsmaßnahme.
Wählen Sie im Notfall die 911 für die Polizei, 122 für den Rettungsdienst oder 115 für die Feuerwehr.
Quellen: Britisches Außenministerium FCDO und Reisehinweise der Regierung von Kanada. Geprüft am 2026-10-25.