Wählen Sie eindeutig neu hergestellte Souvenirs statt Antiquitäten. Neue Textilien, Postkarten oder neue Handwerksprodukte sind sinnvolle Kaufideen, aber keine Garantie für die Zollfreigabe. Entscheidend sind sowohl die irakischen Ausfuhrregeln als auch die Einfuhrregeln Ihres Ziellandes.
Nehmen Sie keine Antiquitäten, archäologischen Fundstücke oder antiken Teppiche aus dem Irak mit. Kanadas offizielle Reisehinweise warnen ausdrücklich davor und nennen strenge Kontrollen für die Ausfuhr von Kunstwerken. Sammeln Sie keine Bruchstücke an Ruinen. Ein Kauf auf dem Markt belegt nicht, dass die Ausfuhr erlaubt ist.
Fragen Sie bei allem, was alt aussieht, einschließlich Teppichen und Kunstwerken, vor dem Kauf die zuständigen irakischen Zoll- und Denkmalschutzbehörden. Lässt sich die rechtmäßige Ausfuhr nicht klären, wählen Sie etwas anderes. Bewahren Sie als praktische Vorsichtsmaßnahme einen detaillierten Kaufbeleg auf. Er ersetzt keine behördliche Genehmigung.
Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Kauf in Erbil oder die Ausreise über die Region Kurdistan eine Ausnahme schafft. Fragen Sie die Behörden an Ihrem tatsächlichen Ausreiseort.
Prüfen Sie vor dem Kauf von Lebensmitteln, Pflanzen oder tierischen Produkten die Zollregeln Ihres Heimatlandes sowie die Freigrenzen. Im Vereinigten Königreich gelten die Freibeträge beispielsweise für alle im Ausland gekauften Waren unabhängig vom Einkaufsort, und Reisende, die einen Freibetrag überschreiten, müssen Steuern und Zoll auf alle Waren dieser Kategorie entrichten.
Quellen: Kanadas Zollhinweise zum Irak, Britische Regeln für private Einfuhren.
Geprüft am 2026-10-26.