Optisch eindeutig ausländische Besucher fallen im Irak sofort auf und erleben eine Mischung aus starker lokaler Neugier, herzlicher Gastfreundschaft und strengen Sicherheitskontrollen. Offizielle Reisehinweise, darunter das britische Außenministerium sowie die Reisehinweise der kanadischen Regierung, raten wegen Terrorismus, bewaffneter Konflikte und Entführungsrisiken von Reisen in den Irak ab. Keine Behörde gibt eine pauschale Sicherheitsgarantie.
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Tägliche Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft Da sich der internationale Tourismus erst langsam entwickelt, bemerken Einheimische ausländische Gäste unmittelbar. Sie werden im Alltag häufig mit freundlichen Grüßen, Einladungen zum Tee und Bitten um Selfies auf Straßen und Märkten angesprochen. Längeres Anschauen ist üblich und beruht auf Neugier, nicht auf Ablehnung. Diese ständige Aufmerksamkeit kann mit der Zeit ermüden. Setzen Sie höfliche Grenzen und lehnen Sie Anfragen bei Bedarf mit einem freundlichen Nicken ab.
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Kontrollpunkte und Ausweispflicht Das irakische Gesetz schreibt das ständige Mitführen eines Lichtbildausweises vor. Führen Sie Ihren originalen Reisepass samt Visadokumenten auf allen Wegen mit sich. Sicherheitskräfte an Kontrollpunkten auf Fernstraßen und an Stadteinfahrten prüfen ausländische Papiere sehr genau. Oft tragen Beamte Ihre Daten in Dienstbücher ein oder halten telefonische Rücksprache vor der Weiterfahrt. Bleiben Sie geduldig und kooperieren Sie mit den Beamten. Das Fotografieren von Kontrollpunkten, Militäranlagen, Polizeikräften und Regierungsgebäuden ist gesetzlich streng untersagt und führt zu Festnahmen.