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Eingerahmt vom Zagros-Gebirge, etwa 65 Kilometer südöstlich von Sulaimaniyya, bietet der Darbandikhan-See ein lohnendes Outdoor-Tagesausflugsziel in der Region Kurdistan im Irak. Der Stausee entstand zwischen 1956 und 1961 durch den Bau der 128 Meter hohen Darbandikhan-Talsperre am Sirwan-Fluss (Diyala) und fasst bis zu 3 Milliarden Kubikmeter Wasser. Während der benachbarte Dukan-See an Wochenenden viele Besucher anzieht, bleibt Darbandikhan ruhig und weitgehend unberührt. Das Gebiet eignet sich hervorragend für Individualreisende, die einsame Uferspaziergänge, Gratwanderungen mit Fernsicht, gegrillten Masgouf-Fisch und Bootsfahrten schätzen.
Die Darbandikhan-Talsperre wurde zwischen 1956 und 1961 vom US-Ingenieurbüro Harza Engineering Company errichtet, um die saisonalen Überschwemmungen des Sirwan (Diyala) zu regulieren, Wasserkraft zu erzeugen und die landwirtschaftlichen Flächen flussabwärts zu bewässern. Das Aufstauen schuf ein verzweigtes Gewässer in den steilen Kalksteinschluchten und prägte die Verkehrswege zwischen Sulaimaniyya und der Garmian-Ebene maßgeblich.
Die beste Reisezeit ist von März bis Mai bei grüner Landschaft und milden Temperaturen oder von Oktober bis November mit klarer Fernsicht. Meiden Sie die Sommerhitze im Juli und August, wenn das Thermometer regelmäßig 40 °C übersteigt. Führen Sie ausreichend Bargeld in Irakischen Dinar (IQD) mit, da vor Ort keine Kartenzahlung möglich ist; Bootsfahrten kosten in der Regel 15.000 bis 30.000 IQD. Ausländische Reisende müssen ihren Originalreisepass mit gültigem Visum für die Region Kurdistan mitführen, um Kontrollpunkte (Asayish) an der Fernstraße zu passieren. Bitte nehmen Sie allen Abfall wieder mit, um die empfindliche Uferzone zu schonen.
Feste Wander- oder Trekkingschuhe mit griffiger Profilsohle für Geröllpfade, mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person, wirksamer Sonnenschutz (Kappe, Sonnenbrille, Sonnencreme), eine leichte Windjacke, Schwimmweste bei Bootsfahrten mit Kindern, Offline-GPS-Karten auf dem Smartphone, Bargeld in Irakischen Dinar und ein Beutel für eigene Abfälle.
Einige Aussichtspunkte entlang der asphaltierten Hauptstraße und an der Staumauer sind problemlos mit dem Fahrzeug erreichbar. Die eigentlichen Uferbereiche bestehen jedoch aus unebenem Schotter, verdichteter Erde und zeitweiligen Schlammflächen ohne befestigte Gehwege oder rollstuhlgerechte Zugänge. Die Wanderpfade führen über steinige Hirtenwege und sind für mobilitätseingeschränkte Personen nicht geeignet.




