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Ein traditionsreiches Prunkgericht der irakischen Küche aus gewürztem Reis, zartem Fleisch und karamellisiertem Gemüse, das fest in einem Topf geschichtet und vor den Gästen spektakulär auf eine große Platte gestürzt wird.
Lammfleisch oder Hähnchen, Basmati- oder Anbar-Reis, frittierte Auberginen, Blumenkohl, Tomatenscheiben, Zwiebeln, irakisches Baharat, Kurkuma, Kardamom, Zimt, getrocknete schwarze Limette (Noomi Basra), geröstete Pinienkerne und Mandeln
Maqluba verkörpert die herzliche Gastfreundschaft und das familiäre Beisammensein im Irak, vor allem beim traditionellen Freitagsessen. Das Wenden des Topfes am Tisch ist ein festliches Ritual, das das handwerkliche Geschick würdigt, während die knusprige Reiskruste (Hikakeh) als begehrte Spezialität gilt.
Am authentischsten bei Familienfeiern und in Privathaushalten sowie in traditionellen Spezialitätenrestaurants in Bagdad, Mossul und dem Südirak.
Das arabische Wort „Maqluba“ bedeutet wörtlich „auf den Kopf gestellt“. Historische Vorläufer geschichteter und gestürzter Fleischgerichte sind bereits im abbasidischen Kochbuch Kitāb al-Ṭabīkh aus dem Bagdad des 13. Jahrhunderts belegt. Die knusprig geröstete Kruste am Topfboden, genannt Hikakeh, gilt als die begehrteste Delikatesse des Gerichts.




